VLKÖ - Verband der leitenden Krankenhausärzte Österreichs

 

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VLKÖ
VERBAND DER LEITENDEN KRANKENHAUSÄRZTE ÖSTERREICHS
 
NEWSLETTER 2/2016
 
 
 
Newsletter im Überblick
 
 
Vorwort des Präsidenten
Zusammenfassung der VLKÖ Jahrestagung vom 21. Mai 2016
Versicherungs-Apps: darauf haben wir alle gewartet
Jan Oliver Huber im Interview zum Thema Transparenzinitiative
Veranstaltungsankündigung „Medizin im Dialog“
Vermischtes
Termine und Veranstaltungen
 
 
Vorwort des Präsidenten
 
         
  Prim.Univ.Doz.Dr. Otto Traindl  

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ich freue mich, Ihnen den zweiten Newsletter des Verbandes der leitenden Krankenhausärzte Österreichs vorlegen zu können.

Bei der VLKÖ-Jahrestagung im Mai kreiste alles um eine Frage: (…)
 
       
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Ist die Arbeit als Primarius bzw. Primaria heute noch attraktiv? In vier hochkarätigen Vorträgen wurde dieses umfassende Thema unter dem Aspekt „Was sind Aufgaben und Pflichten von Primarärzten“ aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.

So hat uns dankenswerterweise Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner (Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Wien) einen fundierten Einblick in die rechtlichen Grundlagen unseres Aufgabengebietes geboten. Dr. Martin Wehrschütz (Kurienobmann der steirischen Kurie angestellter Ärzte, Vorsitzender des Bildungsausschusses der ÖÄK) hat mit seiner Sicht auf die Wünsche des ärztlichen Nachwuchses viele Möglichkeiten einer guten Zusammenarbeit aufgezeigt. Prof. Dr. Reinhard Waneck (Patientenombudsmann am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien) hat sich in seinem Beitrag schließlich der Patientenrechte sowie -pflichten angenommen. Und last but not least hat Mag. Michael Heinrich (Pressesprecher von Baxalta), selbst von der Privatwirtschaft kommend, das Thema Medical Leader versus Medical Manager in den Fokus gerückt. Zusätzlich haben wir eine kleine Umfrage zur momentanen Arbeitssituation als Primarius bzw. Primaria gestartet. Deren Auswertung finden Sie in der Zusammenfassung der Jahrestagung in dieser Ausgabe.

Ich möchte außerdem die Gelegenheit nutzen, Sie auf eine Veranstaltung unserer Reihe „Medizin im Dialog“ aufmerksam zu machen, dieses mal zum Thema „Karriere in der Medizin – Lohnt sich das noch?“. Stattfinden wird die Podiumsdiskussion am 6. Juli, ab 18:00 Uhr im Billrothhaus. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort zahlreich begrüßen zu dürfen!

Viele herzliche Grüße und eine interessante Lektüre des Newsletters!

Prim. Univ.Doz. Dr. Otto Traindl

Veranstaltungsflyer „Medizin im Dialog“ zum Thema „Karriere in der Medizin“

Beitrittserklärung zum Verband der Leitenden Krankenhausärzte Österreichs

 
   
  Zusammenfassung der VLKÖ Jahrestagung vom 21. Mai 2016 zum Thema „Primaria/Primarius heute: noch ein attraktiver Job?“
 
  Zusammenfassung der VLKÖ Jahrestagung vom 21. Mai 2016 zum Thema „Primaria/Primarius heute: noch ein attraktiver Job?
     
  Bei der VLKÖ-Jahrestagung im Mai kreiste alles um eine Frage: Ist die Arbeit als Primarius bzw. Primaria heute noch attraktiv? In vier hochkarätigen (…)
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Vorträgen wurde dieses umfassende Thema unter dem Aspekt „Was sind Aufgaben und Pflichten von Primarärzten“ aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet – sowohl aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht, als auch aus Sicht von Patienten und Ärzten in Ausbildung. Eine gemeinsame Diskussionsrunde schloss die kurzweilige Veranstaltung ab.


Große Verantwortung, harte rechtliche Konsequenzen

Den Anfang machte Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner, Institutsvorstand der Abteilung für Rechtsvergleichung von der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Wien. Er nahm sich der rechtlichen Aspekte des Themas an und machte in mehreren anschaulichen Praxisbeispielen vor allem die große Verantwortung der ärztlichen Leiter und die im Fall des Falles damit einhergehenden Konsequenzen deutlich. Der leitende Arzt hat schließlich nicht nur mittels Fachaufsicht und Fortbildungen dafür Sorge zu tragen, dass die ärztliche Behandlung der Patienten immer dem Stand der Wissenschaft entspricht und, sondern ist auch für die Organisation der Dienst- und Einsatzpläne verantwortlich sowie für die Koordination und Überwachung der ärztlichen Tätigkeit seiner Mitarbeiter. Auch die Ausbildung der Turnusärzte obliegt dem Primar genauso wie zum Beispiel die Überprüfung von Arzneimitteln und technischen Gerätschaften.

Mit dieser hohen Verantwortung auf so vielen Ebenen einhergehend waren natürlich auch die Konsequenzen Thema, mit denen zu rechnen ist, wenn schließlich doch einmal ein Fehler passiert und ein Schaden entsteht. Hier sieht das Gesetz nämlich vor, dass der Primararzt immer mitverantwortlich ist. „Denn kommt der ärztliche Leiter seinen aus der Organisationsverantwortung resultierenden Pflichten nicht nach, trifft ihn ein Organisationsverschulden und er muss im Fall eines Schadens haftungsrechtlich einstehen“, so Prof. Ofner. Dieses hohe Risiko, dem der Primararzt damit ausgesetzt ist, korreliert jedoch in keiner Weise mit dem Honorar, das er für seine Arbeit erhält, waren sich die meisten Zuhörer einig.


Die Werte und Prioritäten der Generation Y

Von haftungsrechtlichen Fragen ging es weiter zur sogenannten Generation Y. Junge Erwachsene, also Ärzte in Ausbildung, standen im Fokus des Vortrags von Dr. Martin Wehrschütz, Kurienobmann der steirischen Kurie angestellter Ärzte und Vorsitzender des Bildungsausschusses der ÖÄK. „Was wollen sie, was brauchen sie und wie wird man für die Generation Y ein attraktiver Arbeitgeber?“ waren dabei die zentralen Fragen.

Jede Generation hat ihre eigenen Werte und Prioritäten. Die neue Generation beispielsweise will anders geführt werden, bevorzugt flache Hierarchien und möchte auf Augenhöhe mit ihren Vorgesetzten sprechen. Damit heißt es für Primarärzte umgehen zu lernen. „Ein Umdenken wird hier sicherlich notwendig sein, das heißt aber nicht, dass Altbewährtes gänzlich über Bord geworfen werden soll. Es braucht Führung, aber diese muss neu definiert werden“, so Wehrschütz.

Die wichtigsten Wünsche von Ärzten in Ausbildung seien ihm zufolge ein gutes Betriebsklima, genügend Aufmerksamkeit durch den Primar, wenig Bürokratie, eine angemessene Bezahlung, gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie und vor allem interessante Fortbildungsmöglichkeiten. Ebenfalls ganz vorne auf der Wunschliste stehen Punkte wie kontinuierliche Motivation der Mitarbeiter, gute Erreichbarkeit des Primars und flexible Arbeitszeitmodelle. Besonders hoch geschätzt werden außerdem fachliche Kompetenz und Fairness. Auch positive betriebliche Maßnahmen wie Wiedereinstiegsmöglichkeiten nach Elternteilzeit, Betriebskindergärten und Fitness- oder Kulturangebote sollten laut Wehrschütz angedacht werden, um den Job für junge Ärzte attraktiv zu machen. Denn „die Jungen sind wechselbereit und kündigen auch einfach, wenn sie mit den Arbeitsbedingungen nicht mehr zufrieden sind“, warnt Wehrschütz. Ob man den Jungen in all diesen Punkten entgegenkommen könne, wagten in einer kleinen anschließenden Diskussion jedoch einige aus dem Auditorium zu bezweifeln, da oftmals die Ressourcen und Möglichkeiten für eine Umsetzung fehlen. Dennoch muss Ziel sein, auch die Wünsche der Generation Y ernst zu nehmen und generationenübergreifend wirksam zu führen, im Sinne von Fordern, aber auch Fördern.


Patientenrechte vs. Patientenpflichten

Im nächsten Beitrag wurde schließlich auf die andere Seite gewechselt, nämlich auf die des Patienten. Was sind dessen Rechte und Pflichten und worauf fußt das österreichische Gesundheitswesen – dieser Fragen nahm sich Prim. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Waneck, Patientenombudsmann am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien, an.

Grundsätzlich steht das österreichische Recht auf der Seite des Schwächeren und ist somit patientenorientiert: jeder Mensch hat ein Recht auf Behandlung und Pflege, auf Achtung und Wahrung von Würde und Integrität sowie ein Recht auf Selbstbestimmung und Information. Doch der Patient hat auch Pflichten, beispielsweise die wahrheitsgemäße Auskunftspflicht, die vor allem in Hinblick auf ELGA ein wesentlicher Punkt ist und im Fall einer falschen Auskunft seitens des Patienten sogar zum Verlust der ärztlichen Haftung führen kann, oder den Behandlungsvertrag zwischen Arzt und Patient. Auch Themen wie das Patientenverfügungsgesetz und die Unterscheidung zwischen der verbindlichen und der beachtlichen Patientenverfügung wurden angesprochen.

„Was ist das Besondere, das Unverwechselbare im österreichischen Gesundheitswesen?“ war schließlich der letzte Themenpunkt des Vortrags. Es ist definitiv die Tatsache, dass es bedingungslos um das Leben geht und damit um die Einzigartigkeit und Einmaligkeit jedes einzelnen Menschen. „Erst wenn wir das anerkennen, entsteht ein qualitätvolles und menschengerechtes Gesundheitswesen“, so Prof. Waneck.


Aufgaben und Pflichten aus wirtschaftlicher Sicht

Den wirtschaftlichen Aspekt von Aufgaben und Pflichten von Primarärzten beleuchtete schließlich Mag. Michael Heinrich, Pressesprecher von Baxalta form. Baxter AG. Die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens kann nicht durch Druck erreicht werden. „Mit einem von oben herab verordneten Ziel von mehr Wachstum und Effizienz wird das Ergebnis sein: keine Veränderung“, so Heinrich. „Was man hingegen versuchen sollte herzustellen, ist eine Sogwirkung. Ist das gemeinsam definierte Ziel Wertschöpfung, nämlich Standards zu übertreffen oder die Qualität zu erhöhen und sieht man einen Sinn in der Tätigkeit, die man ausübt, dann wird das Ergebnis sein: mehr Effizienz.“ Sog herzustellen anstatt Druck auszuüben, sieht Heinrich also als ganz wesentlichen Schritt hin zu mehr Wirtschaftlichkeit.

Als weitere essentielle Schlüsselkompetenz jeder guten Führungskraft nennt Heinrich die Kommunikation. Lediglich 5% machen ihm zufolge den tatsächlichen Inhalt einer Botschaft aus. Das ‚Wie’ scheint also oftmals wichtiger zu sein als das ‚Was’. Eine gute Kommunikationskultur ist demnach unentbehrlich. So würden in den USA beispielsweise rund 80% aller „mal practice“-Fälle nur deshalb vor Gericht landen, weil sich die Betroffenen vom Arzt oder vom Krankenhaus schlecht informiert bzw. nicht gut behandelt fühlen, erklärt Heinrich. Fälle, die durch eine gute Kommunikationskultur zu einem großen Teil vermeidbar wären.


Interaktive Abschlussrunde

Den Abschluss der Jahrestagung bildete schließlich eine Diskussionsrunde, Prim. Otto Traindl moderierte. Neben den Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmern am Podium – bestehend aus Prim. Univ.-Prof. Dr. Erich Pohanka, Prim. Priv.-Doz. Dr. Matthias Rab, Prim. Univ.-Doz. Dr. Sebastian Roka und Prim. Univ.-Doz. Dr. Sabine Schmaldienst – nahm auch das Auditorium sehr aktiv an der Diskussion teil.

Auch ein kurzer Fragebogen, der zu Beginn der Veranstaltung unter allen anwesenden Primarärztinnen und -ärzten ausgeteilt wurde, wurde ausgewertet. Die drei darin enthaltenen Fragen waren: „Hat sich Ihre Arbeitssituation im Krankenhaus in den letzten Jahren verschlechtert?“, „Fühlen Sie sich in Ihrer beruflichen Situation innerhalb des Krankenhauses wertgeschätzt?“ und „Würden Sie sich für Ihre bestehende berufliche Position nochmals bewerben?“

Die Auswertung hat ergeben, dass sich die Arbeitssituation im Krankenhaus in den letzten Jahren für die meisten zwar verschlechtert hat, sie sich aber dennoch zum Großteil in ihrer beruflichen Situation wertgeschätzt fühlen. Für ihre bestehende berufliche Position würde sich ebenfalls die Mehrheit wieder bewerben. Dieser Tenor entsprach auch den Beiträgen am Podium.

Präsentation Aufgaben und Pflichten aus Sicht des Auszubildenden, M. Wehrschütz

Präsentation Patientenrechte vs. -pflichten, R. Waneck

Präsentation Aufgaben und Pflichten aus wirtschaftlicher Sicht, M. Heinrich
 
   
         
  Akad. gepr. Vers.Math. Gerhard Ulmer   Versicherungs-Apps: darauf haben wir alle gewartet
 
von Gerhard Ulmer
 
 
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In nahezu allen Medien wird derzeit Werbung für sogenannte Versicherungs-Apps gemacht. Bannerwerbungen, Radio- und TV-Spots versprechen endlich die langersehnte Ordnung im eigenen „Versicherungsdschungel“. Die App runterladen, ein paar persönliche Daten eingeben, AGBs bestätigen und das Problem ist eigentlich schon behoben: die App schafft Überblick über die eigenen Versicherungsverträge, über die relevanten Angebote am Markt und Zitat: „hilfreiche Tipps von unseren Experten“.

Also eigentlich genau das, worauf unzählige Konsumenten schon lange gewartet haben. Oder doch nicht?

Wie weitreichend die Folgen der Nutzung von Versicherungs-Apps sein können, ist für den Konsumenten nur schwer durchschaubar. Denn genau das verschleiern die App-Betreiber sehr geschickt: In der Werbung wird die einfache und übersichtliche Vertragsverwaltung mittels App, der "digitale Überblick" und das Ende des lästigen Papierkrams in den Vordergrund gestellt.

Bei kritischem Blick auf die angebotenen Apps stellt man allerdings fest, dass der Fokus der App-Betreiber wohl eher nicht nur auf einer kostenlosen Verbesserung der Übersicht oder Ordnung von Versicherungsverträgen liegt. Eigentlich logisch, immerhin sind die Anbieter keine Non Profit Organisationen. Betrachten wir daher die Geschäftsbeziehung zwischen Konsument und Versicherungs-App: Um die aktuell aufrechten Versicherungsverträge des Konsumenten „in die App eintragen zu können“, wird eine entsprechende Einwilligung und Willensbekundung des Konsumenten eingeholt, um Informationen zu den Versicherungsverträgen von den Versicherungsgesellschaften zu erhalten. Mit dieser Vollmacht gibt der Konsument allerdings gleichzeitig sein Einverständnis, dass der Anbieter der App ab sofort der neue Betreuer und Makler all seiner Versicherungsverträge ist.

Was dies bedeutet, ist vermutlich nicht jedem gleich klar: Es wird eine umfassende Maklervollmacht an einen App-Anbieter erteilt. Bisherige Berater oder Makler des Konsumenten haben je nach Umfang der erteilten Vollmacht unter Umständen keine Einsicht mehr in die Versicherungsverträge und können somit weder eine angemessene Risikoanalyse bieten, noch bei der Abwicklung von Schadenfällen unterstützen. Als Ersatz für die persönliche Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler erhält der Konsument einerseits telefonische Beratung sowie Vorschläge zur Verbesserung des Versicherungsschutzes ohne Analyse des persönlichen und beruflichen Versicherungsbedarfs, dafür werden sensible persönliche und finanzielle Daten abgefragt und es wird – meist intransparent für den Konsumenten – eine Maklervollmacht für das Recht auf alleinige Betreuung der Versicherungsverträge eingeholt.

Unser Fazit als Versicherungsmakler für Österreichs Ärzte seit 30 Jahren:

Richtig versichern bedeutet Risikoanalyse durch einen unabhängigen Versicherungsmakler und Abdeckung der relevanten Risiken durch geeignete Versicherungslösungen. Ein paar Klicks und Telefonate können die Expertise Ihres Versicherungsmaklers niemals ersetzen. Ihr Versicherungsmakler steht Ihnen professionell in allen Versicherungsangelegenheiten und im Schadenfall zur Seite und gewährleistet die kontinuierliche Betreuung in allen Lebensabschnitten. Eine Versicherungs-App, die vorwiegend auf das Sammeln von sehr persönlichen Daten ausgerichtet ist, gewährleistet dies sicher nicht.

 

Akad. gepr. Vers.Math. Gerhard Ulmer
Geschäftsführer Ärzteservice


Ferstelgasse 6; A-1090 Wien
FN 291475s, Handelsgericht Wien
Telefon: 01/402 68 34 0
Fax: 01/402 68 34–25
office@aerzteservice.com
www.aerzteservice.com
www.facebook.com/aerzteservice

 
   
         
  Dr. Jan Oliver Huber  

 

Jan Oliver Huber im Interview zum Thema Transparenzinitiative

 
 
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Was erwarten Sie sich von der Transparenzinitiative?

Wir erwarten uns dadurch mehr Vertrauen, das die Öffentlichkeit und die Patienten der Zusammenarbeit von Ärzteschaft und pharmazeutischer Industrie entgegenbringen. Denn dank erhöhter Transparenz sehen sie, in welchen Bereichen wir zusammenarbeiten und was uns diese Zusammenarbeit wert ist. Und es wird vor allem auch sichtbar, welchen Nutzen Patienten von dieser Zusammenarbeit haben – nämlich medizinischen Fortschritt, der letztlich ihnen selbst zugutekommt.


Sehen Sie dabei Nachteile für Ärzte?

Im Gegenteil! Denn durch die Offenlegung können Krankenhäuser genauso wie einzelne Ärzte zeigen, dass sie sich mit dem Letztstand der Wissenschaft auseinandersetzen und ihr Know-how durch Fortbildungen, Kongressteilnahmen, Vorträge etc. stetig verbessern. Die größere Transparenz dient in der Folge dem Wohle der Patienten, denn so können Patienten auch besser nachvollziehen, warum die Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Pharmaindustrie für den medizinischen Fortschritt so wichtig ist.


Was machen Sie bei Ärzten, die einer Offenlegung nicht zustimmen?

Prinzipiell liegt die Entscheidung bei den Unternehmen, wie sie damit umgehen, wenn ein Arzt einer Offenlegung nicht zustimmt. Es bleibt dann immer noch die Variante, die Daten aggregiert offenzulegen, ohne Nennung des jeweiligen Namens. Wir sehen aber keinen Grund darin, einer Offenlegung nicht zuzustimmen und hoffen, dass alle Beteiligten den Wert dieser Maßnahme sehen, nämlich, wie bereits erwähnt, dass dadurch das Vertrauen in die Zusammenarbeit von Ärzteschaft und Pharmaindustrie gestärkt wird.

Weitere Informationen zur Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pharmazeutischer Industrie – Eine Information von Ärztekammer und Pharmig


Dr. Jan Oliver Huber

Generalsekretär

Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
www.pharmig.at
www.transparenz-schafft-vertrauen.at

 
     
     
 

Veranstaltungsankündigung „Medizin im Dialog“

Eine Veranstaltung des Verbands der leitenden Krankenhausärzte Österreichs (VLKÖ) gemeinsam mit DocSolution und dem Billrothhaus (…)

 
 
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Die Veranstaltungsreihe „Medizin im Dialog“ lädt zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Karriere in der Medizin – Lohnt sich das noch?“ ins Billrothhaus.

Es wird u.a. diskutiert:

  • Wie steht es um unsere Krankenhausärzte: was macht den Arztberuf attraktiv?
  • Wie gelingt es uns, Ärzte im System hier in Österreich zu halten?
  • Welche Modelle gibt es, die Vorbildwirkungen haben?
  • Kenne ich die Bedürfnisse meiner ärztlichen Kollegen = Mitarbeiter?
  • Wo haben wir innovative Ansätze in der Ausbildung, in den Strukturen im KH und im medizinischen Umfeld, die in naher Zukunft umsetzbar sind?

TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion:

Prim. Univ.-Doz. Dr. Otto Traindl/Ärztlicher Leiter KH Mistelbach, 1. Medizinische Abteilung für Kardiologie und Nephrologie; Präsident des VLKÖ

Dr. Philipp Wimmer/Geschäftsführer DocSolution

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Pierer/Leiter Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Medizinische Universität Innsbruck; Präsident der ÖGPÄRC

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres/Präsident der Ärztekammer für Wien

OA Dr. Jutta Claudia Piswanger-Sölkner/Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Universität Graz; Leitung Ärzteservice KAGes

Dr. Ines Vancata/Head of Regional Health Care Management, Roche Austria

Moderation: Jan Marchart/Wiener Zeitung

 

Ort: Gesellschaft der Ärzte in Wien, Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien
Zeit: 6. Juli 2016, ab 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsflyer „Medizin im Dialog“ zum Thema „Karriere in der Medizin“

 

 
   
  Vermischtes
   
         
  „Glossar zum Leistungskalkül in ärztlichen Gutachten“   „Glossar zum Leistungskalkül in ärztlichen Gutachten“
 
Für Mediziner, Berufskundler und Juristen – empfohlen von der Gesellschaft der Gutachterärzte Österreichs
 
In Verfahren zur Invaliditäts-, Berufs- und Erwerbsfähigkeitspension und zur beruflichen Rehabilitation ist ein Zusammenspiel der beteiligten Professionen (…)
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– Mediziner, Berufskundler, Jurist/Richter – notwendig. Eine „gemeinsame Sprache“ aller Beteiligten ist dabei unverzichtbar.

Das soeben bei MANZ erschienene "Glossar zum Leistungskalkül in ärztlichen Gutachten" erläutert berufsbezogene Begriffe, die Mediziner in Gutachten zur Leistungsfeststellung im Leistungskalkül verwenden.

„Das vorliegende Glossar soll helfen, den Qualitätskriterien einer fachärztlichen Begutachtung zu entsprechen. Die Gesellschaft der Gutachterärzte Österreichs unterstützt daher die Veröffentlichung dieses Glossars im Sinne einer weiteren Vereinheitlichung und Verbesserung ärztlicher Gutachten“, so Univ.-Prof. Dr. Walter Oder, Präsident der Gutachterärzte Österreichs

 
   
         
  „Changemanagement und Führung im Gesundheitswesen“   „Changemanagement und Führung im Gesundheitswesen“
 
Führung von Menschen und Management von Prozessen in der Veränderung
 
Es gibt schon reichlich Literatur zum Krankenhausmanagement. Doch wurden Changemanagement und Führen im Wandel bislang (…)
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nicht unter den Gesichtspunkten von wirksamer Kommunikation und systemischen Interventionen betrachtet.

Gerade im Gesundheitswesen, in dem noch häufig ausgeprägtes berufsgruppenspezifisches Denken präsent ist, bekommen die Aspekte berufsgruppenübergreifender Führungskonzepte und eines umfassenden Changemanagements eine immer größere Bedeutung.

Hierbei ist vernetztes Denken und Handeln in "lebenden Systemen" wie dem Krankenhaus immer wichtiger, um Komplexität zu reduzieren und als Führungskraft Wirksamkeit zu bewahren oder zu verbessern. Dieses Buch beschreibt auf Basis praktisch erklärter Konzepte die Unterschiede zwischen dem Management von Prozessen und der Führung von Menschen in der Veränderung. Gleichzeitig zeigt es Handlungsmöglichkeiten für beides auf.

Erschienen ist das Buch bei Medhochzwei Verlag GmbH – Medien für das Gesundheitswesen.

 
   
  Vorhang auf für ein erweitertes Congress Centrum Alpbach  
  Congress Centrum Alpbach; neuer Vorplatz mit Haupteingang; © CCA  
     
 

Vorhang auf für ein erweitertes Congress Centrum Alpbach

Das Congress Centrum Alpbach überzeugt mit über 70 Jahren Erfahrung als Kongressdestination und bietet modernste Tagungstechnik. Bis August 2016 (…)

 
 
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wird die „Green Meeting“ Tagungsdestination um 1.234 m² zusätzliche modulare Flächen und eine Tiefgarage erweitert. Die neuen Räumlichkeiten bieten Platz für bis zu 750 Personen in einem Saal, dazu entstehen großzügige Foyerflächen für fachbegleitende Ausstellungen. Die feierliche Eröffnung erfolgt im Rahmen des Tirol Tages des Europäischen Forums Alpbach am 21. August 2016.

Pressekontakt
Congress Centrum Alpbach
Alpbach Tourismus GmbH

Georg Hechenblaikner
6236 Alpbach 246
Telefon +43 (0)5336 600-100
info@alpbach.at
www.congressalpbach.com

 

 
 
Termine und Veranstaltungen
 
 

28. Juni 2016
Radiofrequenz- und Alkoholablation bei Schilddrüsenknoten und -zysten: Erweiterung individueller Behandlungsmöglichkeiten
Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien

Weiterführende Informationen


6. Juli 2016
Medizin im Dialog „Karriere in der Medizin – Lohnt sich das noch?
Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien

Weiterführende Informationen


21. bis 23. August 2016
Europäisches Forum Alpbach 2016, Gesundheitsgespräche
Congress Centrum Alpbach, 6236 Alpbach

Weiterführende Informationen


16. September 2016
Wundmanagement
Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien

Weiterführende Informationen


23. September 2016
Vergessenes Wissen
Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien

Weiterführende Informationen


28. bis 30. September 2016
19th European Health Forum Gastein
International Forum Gastein (IFG), Tauernplatz 1, 5630 Bad Hofgastein

Weiterführende Informationen

 
 
 
 
 
NEWSLETTER 2/2016
 

 

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