VLKÖ - Verband der leitenden Krankenhausärzte Österreichs

 

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VLKÖ
VERBAND DER LEITENDEN KRANKENHAUSÄRZTE ÖSTERREICHS
 
NEWSLETTER 1/2014
 
 
 
Vorwort des Präsidenten
 
         
  Prim.Univ.Doz.Dr. Otto Traindl   Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
 
Wir freuen uns, Ihnen hiermit den ersten Newsletter unseres Verbandes übersenden zu dürfen. Wir werden Sie damit regelmäßig über alle relevanten Neuigkeiten aus dem Verband auf dem Laufenden halten. Diese Ausgabe widmet sich vor allem den derzeitigen Arbeitsbedingungen von ÄrztInnen. (...)
 
Univ.-Doz. Dr. Otto Traindl
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Unsere Mitglieder verfügen aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung im Krankenhausbereich nicht nur über hohe fachliche Expertise und Kompetenz hinsichtlich Organisationsabläufen in Spitälern, sondern auch über umfassendes Wissen rund um das österreichische Gesundheitswesen. Ziel unseres Verbandes ist es, dieses Know-How zu bündeln und in den Dienst unserer Mitglieder zu stellen.

Wegen aktueller Entwicklungen im Gesundheitswesen sehen wir uns als wichtige Institution und in der richtigen Position, um etwas zu verändern und Widerstand zu leisten. Wir geben allen Primarärzten in Österreich eine Stimme mit Gewicht und treiben als Interessensvertretung gesundheitspolitische Themen voran, mit denen leitende Krankenhausärzte im Berufsalltag konfrontiert werden.

Das Jahr 2014 ist aus diesem Grund ganz dem Thema „Die Zukunft des Krankenhauses“ gewidmet. Damit setzen wir uns nicht nur mit Problemen, die künftig auftreten könnten, sondern auch mit herausfordernden Aufgaben, die gegenwärtig zu bewältigen sind, auseinander.

Schwerpunktmäßig werden wir uns daher vier zentralen Themenstellungen widmen: dem Ärztemangel/den Ärztearbeitszeiten, der Ärzteausbildung, der Rolle des Primararztes/der Primarärztin und dem österreichischen Gesundheitsplan. Es handelt sich dabei um Punkte, die aus der Sicht unserer Mitglieder die wichtigsten Aspekte, die für den Zustand des Gesundheitswesens im weiteren Sinne und des Krankenhauses im engeren Sinne, sowohl heute als auch morgen, elementar sind.

Im Juni und Oktober veranstaltet unsere Gesellschaft heuer zwei Tagungen, die sich im Rahmen von Workshops mit diesen brennenden Themen auseinandersetzen werden. Informationen dazu finden Sie demnächst auf
www.leitendekrankenhausaerzte.at

Was unsere Mitglieder bewegt, machen wir zu unserer Angelegenheit und rücken das Gemeinsame ins Zentrum. Also lassen Sie uns auch gemeinsam durchstarten: Let’s start together!

Ihr Prim. Univ.-Prof. Dr. Otto Traindl

 

 
         
 
News aus den Ärztekammern
 
         
  Dr. Peter Niedermoser   In den letzten drei Jahren hat sich die Ärztekammer in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium und den Wissenschaftlichen Gesellschaften einer umfänglichen Aufgabe gewidmet, nämlich der Erstellung neuer Rasterzeugnisse für die jeweiligen Sonderfächer. Derzeit sind wir in der Endphase der Umsetzung dieses Projektes.
 
Dr. Peter Niedermoser
 
         
         
  Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres   Langsam, aber doch, wird auch in Wien eine Entwicklung deutlich, die es in den anderen Bundesländern seit Längerem gibt. Denn auch in der Bundeshauptstadt sind nun die Wartelisten für Turnusarztstellen leer. (...)
 
Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres
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Damit steht in Wien ein eklatanter Turnusärztemangel bevor – und das, obwohl in Österreich im Moment so viele Ärztinnen und Ärzte wie noch nie eingetragen sind.

Tatsächlich ist für die Beurteilung der Ärztezahlen und für die Frage, ob ein Ärztemangel droht, nicht die Gesamtzahl entscheidend, sondern das Beschäftigungsausmaß. Der Faktor Work-Life-Balance wird immer wichtiger. Denn immer mehr Frauen sind in der Medizin tätig und legen, wie auch viele Männer, großen Wert auf die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie. Es ist für viele nicht mehr erstrebenswert, 60 Stunden und mehr pro Woche ausschließlich für den Arztberuf zu geben.

Die Arbeitsbedingungen in den österreichischen Spitälern entsprechen mit äußerst langen Arbeitszeiten nicht diesen Vorstellungen. Es ist dringend notwendig, endlich Maßnahmen zu setzen, um die enormen Arbeitsbelastungen zu reduzieren. Die Ärztekammer begrüßt daher die aktuelle Diskussion rund um die EU-Arbeitszeitrichtlinie. Wir hoffen, dass durch diesen Anstoß nun endlich Reformschritte ins Rollen kommen. Vor allem die maximalen Arbeitszeiten während überlanger Dienste von bis zu 49 Stunden sind ein großes Problem.

Neben den immensen Belastungen durch lange Arbeitszeiten spielt für Jungärzte vor allem die Qualität der Ausbildung eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen einen Arbeitsplatz. Die heutige Gesellschaft ist viel flexibler und mobiler als früher. Wenn im eigenen Land die Rahmenbedingungen für die Ausbildung oder die berufliche Tätigkeit nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen, ist man auch bereit, Berufsjahre im Ausland zu verbringen, wenn die Ausbildung und die sozialen Rahmenbedingungen dort besser sind.

In Wien wurde aktuell erstmals die Facharztausbildung am AKH evaluiert. Die Ergebnisse geben mehr Anlass zum Kopfzerbrechen als zu großer Freude. Die erhofften Spitzenbewertungen für die Universitätsklinik blieben nämlich aus. Die Jungärzte bewerteten die Qualität der Ausbildung gerade einmal mit befriedigend. Die Evaluation zeigt, wie schwierig die Situation für junge Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung in Österreich ist.

Noch sind die Auswirkungen des Ärztemangels bei Jungärzten nicht sehr stark spürbar. Aber in einigen wenigen Jahren wird das Problem schlagend, nämlich dann, wenn zahlreiche Stellen unbesetzt bleiben und die Pensionierungswelle der sogenannten „Babyboomer-Generation“ voll zuschlägt. Die Problematik kann nur dann gelöst werden, wenn unsere langjährigen Forderungen nach attraktiveren Berufsbedingungen und einer verbesserten praxisnahen Ausbildung rasch umgesetzt werden. Nur so kann es gelingen, Medizinabsolventen in Österreich zu halten.

 

 
         
         
  Dr. Artur Wechselberger   Österreichs Ärztinnen und Ärzte arbeiten überdurchschnittlich viel, stehen in Spital oder Niederlassung unter starkem Druck und haben steigende Probleme, ihrem Beruf mit anhaltend hoher Motivation nachzugehen. (...)
 
Dr. Artur Wechselberger
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Die vorherrschende Austeritätspolitik im Gesundheitswesen ist ein Hauptgrund für diese Situation. So ist der bereits feststellbare Ärztemangel in Spital oder Niederlassung die Folge lange aufgezeigter, nicht beseitigter Schwachstellen. Sie liegen in der ärztlichen Ausbildung, den extrem belastenden Arbeitsbedingungen, in einer Fehlallokation von Finanzen und Leistungsangebot, in mangelnden Möglichkeiten zu moderner, spitalsentlastender ärztlicher Kooperation.

Die derzeitigen Bedingungen erschweren eine durchgehende medizinische Betreuung auf den Spitalsstationen und ziehen mancherorts bereits einen Personalmangel nach sich. Turnusstellen können teilweise nicht mehr nachbesetzt werden, auch Oberarzt-Positionen bleiben mittlerweile länger vakant. Dieser beginnende Ärztemangel hat seine Ursache aber nicht darin, dass wir zu wenig medizinischen Nachwuchs ausbilden.

Wenn von 1.380 Absolventinnen und Absolventen eines Jahrganges rund die Hälfte dem österreichischen Arbeitsmarkt verloren geht, dann kann die Lösung nicht allein darin bestehen, zusätzliche medizinische Universitäten zu bauen und mit der Ausbildung weiterer Mediziner zu reagieren. Vielmehr muss die Politik im Rahmen der Gesundheitsreform dafür sorgen, dass sich die Arbeits- und Rahmenbedingungen drastisch verbessern.

Der vorgesehene Ausbau der Primärversorgung ist nur dann ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn es damit gelingt, neben der allgemeinmedizinischen auch die fachärztliche Versorgung im niedergelassenen Bereich zu stärken. Nur über diese Entlastungsmöglichkeit kann erwartet werden, den Ansturm auf die Ambulanzen zu bremsen sowie die von der EU eingemahnten Arbeitszeitgrenzen einzuhalten und die Dauer der durchgehenden Dienste auf ein zumutbares Maß zu reduzieren.

Freilich wird dieser Prozess länger dauern. Dabei muss berücksichtigt werden, dass, wie das Gehaltssystem im Spital, auch das Honorierungssystem in der Kassenpraxis in ein Hamsterrad zwingt: Nur viele Dienste, die Menge an behandelten Fällen versprechen ein adäquates Einkommen. Gerade die Politik geringer Grundentlohnung ärztlicher Leistung widerspricht der Kompetenz und Verantwortung unseres Berufes ebenso wie dem Bedürfnis junger Kolleginnen und Kollegen nach einer ausgewogeneren Work-Life-Balance. Das gilt natürlich umso mehr, da der Arztberuf immer weiblicher wird. Den Primarärzten muss ihre verantwortungsvolle Position durch Entbürokratisierung und eine Aufstockung der personellen Ressourcen erleichtert werden. Neben der Führungsarbeit müssen auch ausreichend Zeit und Möglichkeiten für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses bleiben.

Es allen recht zu machen, wird schwierig werden, doch ist die Lösung des aufgezeigten Attraktivitätsverlustes auch der Schlüssel, um die Ärztinnen und Ärzte in Land und Beruf zu halten.

 

 
         
 
Zum Aufgabenbereich von
PrimarärztInnen
 
         
  Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner   Primarärzte werden neben ihrer ärztlichen Tätigkeit zunehmend mit organisatorischen Aufgaben belastet. Diese Verwaltungsagenda sind sowohl im österreichischen Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz (KaKuG), als auch in den Krankenanstaltengesetzen der Bundesländer normiert.(...)
 
Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner
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Eine weitere Konkretisierung der Dienstpflichten von Primarärzten ergibt sich aus den Anstaltsordnungen und den Anstellungsverträgen mit dem Rechtsträger des Hauses.


Der Text des KaKuG begnügt sich mit der Formulierung, dass Primarärzte mit der „Führung“ der Abteilungen zu betrauen sind. In den Landesgesetzen findet man genauere Vorgaben. So präzisiert etwa das Wiener KAG in Form eines Klammerausdruckes, dass sich die Leitungsfunktion auf Organisation und Personalführung bezieht. Im oberösterreichischen KAG wird explizit ausgeführt, dass Primarärzte dafür verantwortlich sind, die medizinischen Aufgaben entsprechend der medizinischen Wissenschaft, den Anordnungen des ärztlichen Leiters und den Erfordernissen der Qualitätssicherung und Hygiene durchzuführen und notwendige Anordnungen zu treffen. Noch präziser sind die Vorgaben des KAG aus Vorarlberg, nach denen es der mit der Abteilungsleitung betrauten Person obliegt Weisungen über die Durchführung des ärztlichen Dienstes in Einzelfällen zu erteilen, Einsatz und die Ausbildung der zugeteilten Ärzte und Ärztinnen sowie des Pflegepersonals – hinsichtlich des Pflegepersonals allerdings nur im Zusammenhang mit der ärztlichen Behandlung im Einzelfall – zu überwachen sowie die Leitung des ärztlichen Dienstes bei Erfüllung ihrer Obliegenheiten zu unterstützen.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Organisationsverpflichtung der Primarärzte die Verantwortung für den gesamten Personaleinsatz (einschließlich Erstellung von Dienstplänen und die Einteilung von Nacht-, Feiertags- und Wochenenddienste und Rufbereitschaft) und die Personalüberwachung beinhaltet. Zu letzterem gehört insbesondere die Überwachung der medizinischen Leistungen der Abteilung, die Anleitung- und Aufsichtspflicht betreffend Turnusärzte , sowie die Einhaltung des KA-AZG. Dabei hat der Primararzt Sorge zu tragen, dass kein durch vorangegangene Dienste übermüdeter Arzt zu Heilbehandlungen eingeteilt wird. In diesen organisatorischen Belangen wird der Primararzt durch den ärztlichen Leiter und den Rechtsträger der Krankenanstalt angeleitet und kontrolliert. Ihm steht seinerseits ein Weisungsrecht gegenüber den Ärzten der ihm zugeordneten Abteilung zu. In ärztlichen Entscheidungen ist der Primararzt hingegen unabhängig und weisungsungebunden.


Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner LL.M
Universität Wien – Juridicum
Schottenbastei 10-16, A-1010 Wien
helmut.ofner@univie.ac.at

 

 
         
 
Workshop 25.10.2014 – „Die Zukunft des
Krankenhauses“
Rehaklinik Wien Baumgarten, Reizenpfenniggasse 1, 1140 Wien
 
Anmeldeformular   Programm
 
 
Statements Workshopleiter
 
         
  Univ.-Prof. Dr. Christian Lampl   In Österreichs Spitälern sind Dienste von 70 Stunden und mehr keine Seltenheit. Die Arbeitszeitrichtlinien der EU erlauben jedoch nur eine Maximalarbeitszeit von 48 Stunden pro Woche, inklusive Überstunden. (...)
 
Univ.-Prof. Dr. Christian Lampl
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Eine vermeintliche Lösung hierbei könnte sein die Anzahl der Ärzte pro Gesundheitseinrichtung aufzustocken, was jedoch in Ermangelung in Österreich verbleibender Ärzte nicht möglich ist.
Neben Maßnahmen wie Skill and Grade Mix mu¨ssen zuku¨nftig auch flexiblere Arbeitszeiten der Ärzte angedacht und eingeplant werden. Jedoch muss es auch zu sozialverträglichen und organisatorisch möglichen Lösungen kommen. Ein Ansatz wäre, aus verschiedenen Dienstzeitmodellen mit fixer Höchstarbeitszeit auswählen zu können. Dies kann jedoch nur in einer schrittweisen Umstellung und in einem längerfristigen Zeitrahmen möglich sein.

 

 
         
         
  Dr. Peter Niedermoser   Impulsreferat zum Thema Ärzteausbildung:
„Ärzteausbildung in der Zukunft“
 
Dr. Peter Niedermoser
 
 
         
         
  Univ.-Prof. Dr. Gert Johann Mayer   Impulsreferat zum Thema Ärztearbeitszeiten
 
Univ.-Prof. Dr. Gert Johann Mayer
 
 
         
         
  Prim. Priv.-Doz. Dr. Felix Stonek, MBA   Die Ärzteausbildung ist einem starken strukturellen Wandel unterworfen. Immer weniger Absolventen der Medizinunis stehen einer Vielzahl von offenen Stellen im In- und Ausland gegenüber. (...)
 
Prim. Priv.-Doz. Dr. Felix Stonek, MBA
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Jungmediziner haben somit die Qual der Wahl - eine Situation, die noch vor Jahren, als es Turnusärztewartelisten gab, völlig undenkbar gewesen wäre. Ärzte suchen sich Ihren Ausbildungsort, ihr Ausbildungsangebot viel bewusster, aber auch viel kritischer aus als es Ärztegenerationen vor ihnen gemacht haben, die froh waren, einen Ausbildungsplatz bekommen zu haben.

Die Spitalsbetreiber sind somit in der völlig neuen Situation, nicht aus einem Pool von Interessenten beliebig schöpfen zu können, sondern ähnlich der Privatwirtschaft aktiv auf Bewerbung von Interessenten zu setzen. Von Vorteil ist es sicherlich, wenn das Spital den Wünschen der Jungärzte auf geregelte Arbeitszeiten, work/life balance, interessante Ausbildungsstätten, breites Spektrum an klinischen Fächern, etc. entgegenkommt. Nur wer hier interessant für junge Leute ist, wird in Zukunft Ärzte in Ausbildung und Daueranstellung haben.

Im Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach setzen wir eine Ausbildungsoffensive um, bei der wir schon Studenten der Tertiale sowie in Zukunft auch KPJ Studenten über ein Mentorship in den klinischen Alltag einführen. Wir denken, dass eine interessante Ausbildung als Student für entsprechenden Nachwuchs an Turnusärzten führt, da zufriedene Studenten die zukünftigen Turnusärzte des Hauses sind.

Diese Ausbildungsoffensive wird durch eine elektronisches Kommunikations- und Beurteilungsprogramm unterstützt, das sowohl den Lernerfolg computergestützt dokumentiert, als auch e-lerning tools als modernes Ausbildungsmittel enthält. Dieser seit einem Jahr neu beschrittene Weg zeigt bereits erste Erfolge: Wir konnten trotz immer schwierigerer Situation am Jungärztemarkt bis dato alle Turnusarztstellen besetzen. Wir meinen, dass das computerunterstützte Lernen von Studenten / Turnusärzten mit Mentoren im klinischen Alltag die Zukunft der Medizinerausbildung ist, wobei der „Spaßfaktor“ (learning by gameing) nicht zu kurz kommen soll.

 

 
         
         
  Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosenkranz   Das Bild des Turnusarztes hat sich dramatisch gewandelt. Während in den letzten 20 Jahren ein Überangebot herrschte, bewegt sich das Pendel derzeit in vielen Bereichen in die Gegenrichtung. (...)
 
Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosenkranz
 
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Ein Mangel an Turnusärzte (und Ärzten generell) hat sich plötzlich eingestellt, der von den Verantwortlichen zu spät erkannt wurde und in der Folge zu teilweise berechtigten Forderungen dieser Gruppe der Kollegenschaft führte. Führungskräfte werden vermehrt mit der Forderung nach „mundgerechter“ Fortbildung und Ausbildung konfrontiert (und damit manchmal überfordert), da der Generationenwechsel in der Medizin auch zu Verständnislosigkeit und Kommunikationsdefiziten auf beiden Seiten führt. Bevorstehende Änderungen in der Ausbildungsordnung, Akademisierung der Pflege und EU-weite Regelung der maximalen Wochenarbeitszeit leisten einen zusätzlichen Beitrag zur Verunsicherung auf beiden Seiten. Diese Aspekte sollen in einem Impulsreferat angerissen und im Anschluss breit diskutiert werden.

 

 
         
         
  Univ. Prof. Dr. Gerhard Zlabinger   Impulsreferat zum Thema Ärzteausbildung:
„Studentenausbildung an den Unikliniken/KPS“
 
Univ. Prof. Dr. Gerhard Zlabinger
 
 
         
 
Internationale News
 
         
  Prim. em. Univ.-Prof. Dr. Reinhart Waneck   Health Professional Mobilität in einem sich
wandelnden Europa


Europa hat sich verändert. Die Vergrößerung der EU-Zone und ökonomische Krisen haben auch großen Einfluss auf die Mobilität der Menschen in Gesundheitsberufen. Das führt zu einem Ungleichgewicht und hat Konsequenzen für das Gesundheitssystem. Welche Bedeutung die Mobilität von Fachkräften innerhalb Europas hat, welche Motive dahinter stecken und wie damit umgegangen werden soll, werden im folgenden Buch transparent erklärt. Sie können das Buch hier downloaden.
 
Prim. em. Univ.-Prof. Dr. Reinhart Waneck
 
         
 
Am 15. Mai organisiert The European Federation of Salaried Doctors (FEMS) einen Action Day vor dem Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel. Damit will man die Aufmerksamkeit auf wichtige Themen wie etwa Arbeitsbedingungen, die Ärzte mehr oder weniger intensiv quer durch Europa betreffen, richten.

www.epsu.org/a/10389
 
 
Brigitte & Diane vom FEMS Sekretariat über das Nova Gorica Event:

Dear all,
Thank you all for taking part in the Nova Gorica event and for making it a big success. It was again a great opportunity for us to meet and exchange ideas. We have witnessed very interesting testimonies as to the European doctors’ working conditions on 8 May, at the international conference in the Aula Magna of the University of Trieste (you may find the programme attached, with links to the presentations). (...)

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According to the accounting report, FEMS ended the past year with a significant surplus in its accounts, which will allow the organisation to get involved in more activities aimed at the attainment of its goals.
Further on, the FEMS General Assembly warmly welcomed a new member organization – the CFSMR – RTUFP from Romania.
You may find the presentations from the General Assembly on our website. We take this opportunity to introduce to you FEMS facebook page:
https://www.facebook.com/fems2014
Feel free to push the ‘Like’ button and to post your updates on it, so that they can be visible to all members and to the general public. You are also welcome to recommend it to your network.

Last but not least, do not forget to save the date for our meeting in Paris, FEMS’ 50th anniversary: 10-11 October.

In Nova Gorica we also took note of the various events that you are all organizing on 15 May – the Action Day of the European Doctors. Could you be so kind as to inform us on the outcome of these events?
From our side, one first important outcome is our President's meeting with Commissioner Tony Borg on Monday, 19 May. One more reason for you to send us quick feed-back as far as the Action Day.
We look forward to your comments and ideas.
With best wishes,

Brigitte and Diana
FEMS Permanent Secretariat.

Downloads:
Nova Gorica Program & Presentations
Austrian Presentation on Task Shifting
FEMS Conference

 

 
 

Verband für Medizinischen Strahlenschutz in Österreich

Jahrestagung 2014, 14.11.-15.11.2014 in Wien

Vorprogramm   Ausschreibung
 
 
Aus der Presse
 
 
Interview mit Doz. Dr. Otto Traindl, Springer Medizin.at über die Lenkung der Patientenströme durch attraktivere Angebote. Erschienen am 9. März 2014:

Hier nachlesen
 
 
Für Sie gelesen
 
         
  Krankenhaus-Report 2014   Krankenhaus-Report 2014
Jürgen Klauber; Max Geraedts; Jörg Friedrich; Jürgen Wasem
 
Aus dem Inhalt
 
Schwerpunktthema:
Das Krankenhaus als Risikofaktor
Fehlermanagement, Fehlerkultur, Fehlervermeidung
Rechtliche Rahmenbedingungen und Haftung für im Krankenhaus auftretende Fehler
Patientensicherheit und Personaleinsatz
Krankenhaushygiene und Infektionsvermeidung
Patientengefährdungen durch innovative Verfahren
2014, Schattauer
Auflage: 1., Aufl.
528 Seiten; 240 mm x 165 mm
ISBN: 978-3-7945-2972-8
€ 56,60
Bestellen
 
         
         
  Health Care & EU Law   Health Care & EU Law
Johan Willem Gronden; Erika Szyszczak; Ulla Neergaard; Markus Krajewski
 
Gronden et. al beschreiben in diesem Buch, welche Konsequenzen und Auswirkungen EU-Richtlinien für den internationalen Markt haben, inklusive der vorgeschlagenen Direktive zu Patientenrechten, Wettbewerb, das nationale Gesundheitssystem und verwandte Bereiche.
2013, T.m.c. Asser Press
Auflage: 2011
450 Seiten; 235 mm x 155 mm
ISBN: 978-90-6704-832-3
€ 120,95
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NEWSLETTER 1/2014

 

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